Mutmacher und Best Practices

Best Practice

Regionale Produkte in der Schulmensa der Betty-Staedtler-Mittelschule Wassertrüdingen

Verwendete Lebensmittel Verarbeitungsgrad Lieferant

Regionalität von Anfang an

Schon seit über zehn Jahren setzt die Mensa der Betty-Staedtler-Mittelschule Wassertrüdingen konsequent auf Regionalität und Qualität. Das Küchenteam organisiert Einkauf, Verarbeitung und Ausgabe komplett eigenständig – mit dem Anspruch, hochwertige, vollwertige Mahlzeiten anzubieten und Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Rückenwind durch den Freistaat Bayern

Mit den neuen Vorgaben des Freistaats Bayern, den Anteil regionaler Lebensmittel in staatlichen Kantinen deutlich zu erhöhen, hat die Schule noch einmal nachgelegt. Gemeinsam mit Fachberaterinnen des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ALE) Fürth wurde ein Fahrplan erarbeitet, wie die regionale Ausrichtung künftig noch stärker in den Mittelpunkt rückt.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern – auch mit kleineren Betrieben aus dem Hesselberg-Gebiet und dem Fränkischen Seenland. Ziel sind langfristige Lieferverträge, die den Produzenten Planungssicherheit geben und der Mensa gleichbleibend hohe Qualität zu fairen Preisen sichern.

Gelobt als Vorbild

Die Mensa wurde von Fachleuten als vorbildlich bewertet – nicht nur wegen ihrer nachhaltigen Ausrichtung, sondern auch wegen der modernen Ausstattung und der offenen, hellen Atmosphäre. Bürgermeister Stefan Ultsch und der Schulverband stehen geschlossen hinter der Strategie.

Erfolgsfaktoren im Überblick

  • Regionalität war von Anfang an Leitprinzip.
  • Das Mensa-Team arbeitet eigenständig und mit hoher Motivation.
  • Fachliche Begleitung durch das ALE unterstützt bei der Umsetzung.
  • Politik und Verwaltung geben volle Rückendeckung.
  • Kinder profitieren von frischen, gesunden Mahlzeiten – und die Region von stabilen Absatzmöglichkeiten.

Fazit

Die Schulmensa Wassertrüdingen zeigt, wie erfolgreich Regionalität in der Gemeinschaftsverpflegung umgesetzt werden kann – und dass die Verbindung von Qualität, Nachhaltigkeit und regionaler Wertschöpfung allen Beteiligten zugutekommt